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Unglaublich, was die Hilf-Jetzt-Community schafft!

Die Resultate einer ersten Umfrage, an der sich 227 Gruppen beteiligt haben.

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Die Solidarität im Kampf gegen Corona wächst: In der ganzen Schweiz sind bereits mehr als 635 Gruppen aktiv, die Personen aus Risikogruppen im Alltag unterstützen. Sie stehen in direktem Kontakt mit der wachsenden Zahl von Menschen, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes zu Hause bleiben müssen und für die alltägliche Versorgung auf Hilfe angewiesen sind.

Aber wie vernetzen sich diese Freiwilligen? Wie helfen die Gruppen konkret im Alltag? Wir haben nachgefragt und bei den Gruppen eine Umfrage gemacht. Bis sind 227 Rückmeldungen eingetroffen, die wir hier gerne veröffentlichen möchten.

 

Zunächst wollten wir wissen, wie viele Unterstützende die Gruppen haben. Rund zwei Drittel der Gruppen arbeiten mit weniger als 50 Freiwilligen. Jede zehnte Gruppe hat jedoch bereits über 500 Unterstützen.

Für die Vernetzung untereinander spielen WhatsApp und Facebook eine zentrale Rolle. Interessant ist, dass jede zehnte Gruppe auf Telefonketten setzt, um sich gegenseitig zu informieren.

Die spannendste Frage für uns war, welche Aktivitäten bisher für die Gruppen wichtig waren. Die Antworten zeigen, dass die Freiwilligen sich auf den Aufbau der dezentralen, selbstorganisierten Hilfestrukturen konzentrieren und offline mit Flyer in der Nachbarschaft über das Unterstützungsangebot informieren. Dies ist eine wichtige Massnahme, um Menschen aus Risikogruppen zu erreichen, die nicht über digitale Kanäle erreichbar sind.

Beeindruckend ist, dass rund 40 Prozent der Gruppen nach wenigen Tagen operativ tätig wurden. Die Freiwilligen haben bereits für Hilfsbedürftige eingekauft oder Anfragen an weitere Stellen weiterleiten können.

Die ersten Rückmeldungen zeigen: Die Hilf-Jetzt-Community ist in wenigen Tagen von ein paar Dutzend Gruppen zu einer breiten, schweizweiten Bewegung angewachsen.

Das ist eine gute Nachricht. Denn je länger die Eindämmungsmassnahmen in Kraft sind, desto mehr Menschen aus Risikogruppen werden auf Unterstützung angewiesen sein, weil etwa die Lebensmittelvorräte oder Medikamente aufgebraucht werden. Dazu wird die psychologische Betreuung wichtig (z.B. Telefonkontakt), damit die Menschen zu Hause nicht vereinsamen.

Wir danken euch allen herzlich für euer Engagement! Bleibt dran und vor allem gesund.

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